Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe nutzt einen Kompressor und ein Kältemittel, um der Luft Wärme zu entziehen, selbst bei niedrigen Außentemperaturen. Diese Wärme wird über einen Wärmetauscher an das zirkulierende Poolwasser abgegeben. Da der Großteil der Energie aus der Umgebung „entnommen“ wird, ist der Stromverbrauch im Vergleich zur erzeugten Wärme relativ gering, was sich in einem hohen Wirkungsgrad (COP) widerspiegelt. In der Praxis bedeutet dies niedrigere monatliche Heizkosten im Vergleich zu elektrischen Heizungen und Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Gasheizungen, insbesondere bei abgedecktem Pool und optimal eingestellter Hydraulik.
Die richtige Dimensionierung ist entscheidend für Komfort und Betriebskosten. Beachten Sie bei der Auswahl Folgendes:
Als Faustregel gilt, Energiereserven sind an kälteren und windigeren Tagen nützlich, während eine Poolabdeckung und eine ordnungsgemäße Filterung den Energiebedarf erheblich reduzieren können.
Die Anfangsinvestition in eine Wärmepumpe ist höher als die einfacher Elektroheizungen, die Betriebskosten sind dank ihrer hohen Effizienz jedoch deutlich niedriger. In Kombination mit einem Nachtstromtarif oder einer Photovoltaikanlage sinken die Betriebskosten sogar noch weiter. Die Amortisationszeit hängt von der Poolgröße, der Nutzungshäufigkeit, der gewünschten Wassertemperatur und der Qualität der Abdeckung ab. Nutzer, die die Badesaison verlängern und das Wasser konstant warm halten, erzielen in der Praxis die schnellste Amortisation, da sie das häufige und energieintensive Aufheizen vermeiden.
Eine fachgerechte Installation umfasst die korrekte Positionierung des Geräts mit ausreichendem Luftstrom, flexiblen Verbindungsstücken und einem Bypass an der Rohrleitung sowie eine kontrollierte Kondensatableitung. Der elektrische Anschluss muss vorschriftsmäßig erfolgen und von einem qualifizierten Elektriker durchgeführt werden. Nach der Inbetriebnahme sind Druck, Durchfluss und Betriebstemperatur zu überwachen und die Regelparameter entsprechend den tatsächlichen Bedingungen des Pools einzustellen.
Die Wartung ist einfach: Filter sauber halten, Skimmer und Körbe regelmäßig ausspülen, Durchfluss prüfen und bei Bedarf Blätter und Schmutz um den Lufteinlass entfernen. Ein professioneller Service überprüft regelmäßig die elektrischen Anschlüsse, den Ventilator und den allgemeinen Zustand des Gehäuses. Ivano Bazeni Zadar bietet außerdem Schulungen zur Selbstwartung sowie Geräte wie automatische Poolroboter an, um Wasser und Beckenrand makellos sauber zu halten.
Wann eine Wärmepumpe möglicherweise nicht die erste Wahl ist
Wird der Pool ausschließlich im Hochsommer genutzt, ohne dass die Temperatur angepasst werden muss, oder ist der Wohnraum schlecht belüftet und die Luftzirkulation eingeschränkt, reichen möglicherweise einfachere Lösungen aus. In den meisten Wohnhäusern, insbesondere mit Abdeckung und korrekter Dimensionierung, bietet eine Wärmepumpe jedoch stabile Temperaturen, einen leisen Betrieb und dauerhaft niedrigere Betriebskosten.