Das Herzstück des Systems ist ein Tank, der die Sonnenwärme aufnimmt und an das Wasser abgibt. Der dunkle Zylinder oder die monolithische Säule besteht oft aus UV-beständigem Material, um das Wasser schneller zu erwärmen. Das Wasser wird über einen Gartenschlauch zugeführt, im Tank erwärmt und die Auslauftemperatur über einen Mischer reguliert. Die meisten Modelle verfügen über eine Kopfbrause, viele bieten zusätzlich einen Wasserhahn zum Abspülen der Füße.
Das erste Auswahlkriterium ist das Gehäusematerial:
In der Praxis erweisen sich glatte Oberflächen als leichter zu reinigen als solche mit Kalkablagerungen und Salz, und Monoblock-Konstruktionen weisen weniger Fugen auf, an denen Leckagen auftreten könnten. Experten mit langjähriger Erfahrung in der Planung und dem Bau von Schwimmbädern, wie sie beispielsweise in der Branche für Privathaushalte anzutreffen sind, empfehlen die Materialien häufig unter Berücksichtigung des Mikroklimas des Standorts, der Sonneneinstrahlung und der Gartengestaltung.
Die Kapazität beeinflusst den Komfort und die Anzahl der aufeinanderfolgenden Duschen:
An sonnigen Tagen kann das Wasser in einem hochwertigen Warmwasserspeicher je nach Standort, Gehäusefarbe und Sonneneinstrahlung 30–45 °C erreichen. Wer in den Übergangszeiten wärmeres Wasser wünscht, sollte Modelle mit besserer Wärmedämmung oder zusätzlichen Solarflächen wählen.
Einfache Modelle bieten einen Duschkopf und eine Mischbatterie, während fortschrittlichere Modelle Folgendes bieten:
Bei der Auswahl sollten Sie den Stil des Raumes berücksichtigen. Ein minimalistisches Modell in Mattschwarz oder Anthrazit passt gut zu modernen Terrassen, wie beispielsweise die Happy XL Anthrazit oder die Jolly Anthrazit, während Edelstahl Stein- oder Holzverkleidungen eine luxuriöse Note verleiht. Wenn Sie Kinder haben, sind hoch angebrachte Duschköpfe mit breitem Strahl und rutschfesten Oberflächen praktisch.
Installation: Position, Basis und AnschlüsseDrei Punkte sind für einen zuverlässigen Betrieb entscheidend:
Solarduschen funktionieren ohne Stromanschluss. Für schattige Standorte gibt es Hybridvarianten mit Zusatzheizung, die jedoch den Vorteil der reinen Solarenergienutzung verlieren und die Kosten erhöhen.
Die richtige Pflege verlängert die Lebensdauer Ihrer Geräte:
Regelmäßiges Duschen vor dem Betreten des Pools reduziert das Eindringen von Sonnencreme, Schweiß und Staub, was das chemische Gleichgewicht fördert und die Filter entlastet. Poolfirmen, die sich auf Pools spezialisiert haben und neben dem Bau auch Schulungen zur Poolpflege anbieten, weisen häufig darauf hin, dass eine Solardusche eine der kostengünstigsten Maßnahmen für ein saubereres Poolumfeld darstellt.
Der Preis hängt vom Material, der Kapazität, zusätzlichen Funktionen und dem Design ab. Edelstahl und ein größerer Tank verteuern die Anlage, bieten aber auch eine höhere Langlebigkeit und mehr Komfort. Berücksichtigen Sie außerdem die Installationselemente (Verankerung, Sockel, Schläuche) und eventuelle dekorative Arbeiten am Sockel. Vergleicht man die Investition mit den Energieeinsparungen und dem geringeren Bedarf an Poolchemikalien, ist eine Solardusche langfristig eine lohnende Lösung.
Ermitteln Sie, wie häufig der Pool genutzt wird und wer die typischen Nutzer sind. In Mehrfamilienhäusern mit hohem Nutzeraufkommen empfiehlt sich eine größere Kapazität und robuste Materialien. In Einfamilienhäusern sind Ergonomie, einfache Installation und die Platzierung in der Nähe des Pooleingangs wichtiger. Liegt der Garten in der Nähe von Bora oder häufigen Windböen, sind eine stabile Verankerung und eine aerodynamische Form von entscheidender Bedeutung. Die ästhetische Abstimmung mit Zaun, Terrasse und Umgebung trägt dazu bei, dass sich die Solardusche harmonisch und funktional einfügt und gleichzeitig alle Vorteile der natürlichen Sonneneinstrahlung nutzt.